Lesewelt Ortenau e.V.
Lesewelt Ortenau e.V.

Warum ist Vorlesen so wichtig?

Die von der Stiftung Lesen seit 2007 jährlich durchgeführten Vorlesestudien zeigen, dass Eltern, die ihren Kindern  regelmäßig vorlesen, nachhaltig in die Bildungschancen ihrer Kinder investieren. Denn: Das Vorlesen ist die Grundlage für eine gute Lesekompetenz – eine der zentralen Schlüsselqualifikationen unserer Zeit und Voraussetzung für alles, was während und vor allem nach der Schule kommt.

 

Vorteile des Vorlesens:

Sich ein Buch anschauen, genau zuhören und auf jedes Detail achten – Bücher schulen die Konzentration und das Gedächtnis, so dass Kindern später das Lernen leichter fällt. Außerdem steigert Vorlesen die Sprachkompetenz der Kinder: Durch Bücher lernen schon die Kleinsten neue Themen und Wörter kennen. Sie stellen Fragen zum Gelesenen und entdecken so die Welt. Nach einer Studie der Universität Chicago  wirkt sich das Vorlesen bereits bei 20 Monate alten Kindern positiv aus: Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, haben in diesem Alter durchschnittlich einen um 131 Wörter größeren Wortschatz. Mit zwei Jahren beherrschen sie sogar etwa 300 Wörter mehr als Kinder ohne Gute-Nacht-Geschichten.

 

Bücher beflügeln den Geist: Geschichten erlauben es den Kindern, in neue Welten einzutauchen und fördern – anders als das Fernsehen – die Vorstellungskraft. Durch die Geschichten lernen Kinder, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen, das Einfühlungsvermögen wird so gesteigert. Außerdem können Bücher den Kindern beim Bewältigen von Konflikten helfen: Ob die Geburt eines Geschwisterchens oder Streit mit einem Spielkameraden: Bücher greifen oft Alltagssituationen auf und helfen Ihrem Kind, diese zu meistern.

Die Vorlesestudie 2016 der Stiftung Lesen zeigt:

 

Vorlesen ist nicht nur sinnvoll, es macht den Kindern auch großen Spaß:

91 Prozent der Kinder in Deutschland gefällt es sehr gut, wenn ihnen regelmäßig vorgelesen wird. Auch bei Kindern aus Haushalten mit mittlerer und niedriger Bildung liegt dieser Wert bei 90 bzw. 86 Prozent (hohe Bildung: 94 Prozent). Und das trifft auch auf Haushalte zu, in denen eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird:  Hier liegt die Zufriedenheit bei 92%.

Was sich alle Kinder wünschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft: Mehr Zeit fürs Vorlesen!

 

Die komplette Vorlesestudie 2016 finden sie HIER


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